docs: document matrix42 sandbox migration learnings

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Meik
2026-07-01 16:49:41 +02:00
parent 4526b0ebe4
commit fc9b957591

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@@ -1,20 +1,28 @@
# Matrix42 26.1 Extension/Webservice Migration
# Matrix42 26.1 Legacy Extension Migration
Diese Notizen dokumentieren die Learnings aus der Migration der alten F4SD Matrix42 Extension inklusive Custom Web Service auf die Matrix42 26.1 Sandboxed Extension Struktur.
Diese Notizen dokumentieren die bisherigen Learnings aus der Migration einer alten Matrix42 Extension inklusive Custom Web Service auf eine Matrix42 26.1 Sandboxed Extension.
Ausgangspunkt der eigentlichen 26.1-Migration war Commit `6c6ac272cd43` (`feat: support Matrix42 26.1 sandboxed web api`, 2026-06-26 11:44 +0200). Die Punkte hier sind bewusst als Checkliste fuer weitere Extensions formuliert.
Die Anleitung ist bewusst als wiederverwendbare Checkliste fuer weitere Legacy-Pakete formuliert. Sie trennt zwischen belastbaren Ergebnissen, verworfenen Zwischenansaetzen und Punkten, die bei jeder Extension erneut geprueft werden muessen.
## Zielbild
- Extension als .NET 8 Library mit `Matrix42.WebApi.Contracts`.
- Webservice-Controller von `Matrix42.WebApi.Contracts.ApiController` ableiten.
- Controller ueber `Matrix42.Hosting.Contracts.IDependencyResolver` konstruieren.
- Matrix42-Fachservices nicht direkt im Controller-Konstruktor injizieren.
- Host-Konfig so klein wie moeglich halten.
- Paketbau in den Visual-Studio-/MSBuild-Prozess integrieren.
- Runtime zuerst mit minimalen Endpoints pruefen (`isAlive`, einfache Datenabfrage), dann erst komplexere Services aktivieren.
- Matrix42-Fachservices nur dort lazy aufloesen, wo sie wirklich gebraucht werden.
- Host-Konfig mit minimalen Modulen starten und gezielt erweitern.
- Paketbau in MSBuild/Visual Studio integrieren.
- Paketversion aus `AssemblyVersion` ableiten.
- Signing nur fuer eine eigene signed Build-Konfiguration aktivieren.
- Postman-Collection als Regressionstest fuer alte Client-URLs pflegen.
## Projektstruktur und Paketbau
## Ausgangspunkt
Bei einer Portierung eines alten Produktstands muss der Zielstand klar sein. Fuer diesen Branch war der relevante alte Stand `26eac54f94`, nicht der spaetere neue Codezweig.
Wichtiges Learning: Bei einem 26.1-Kompatibilitaetsport keine neuen fachlichen Methoden, Obsolete-Markierungen oder Verhaltensaenderungen aus einem anderen Codezweig uebernehmen. Erst die alte Funktionalitaet lauffaehig machen, dann separate fachliche Aenderungen behandeln.
## Basisprojekt
Bewaehrte Projekt-Eigenschaften:
@@ -23,24 +31,53 @@ Bewaehrte Projekt-Eigenschaften:
<OutputType>Library</OutputType>
<RuntimeIdentifiers>win-x64;linux-x64</RuntimeIdentifiers>
<AppendRuntimeIdentifierToOutputPath>true</AppendRuntimeIdentifierToOutputPath>
<Nullable>disable</Nullable>
<ImplicitUsings>disable</ImplicitUsings>
<GenerateAssemblyInfo>false</GenerateAssemblyInfo>
<EnableDefaultCompileItems>false</EnableDefaultCompileItems>
<M42ExtensionId>...</M42ExtensionId>
<M42AssemblyPattern>C4ITF4SD*.*</M42AssemblyPattern>
<M42AssemblyPattern>...</M42AssemblyPattern>
<M42BuildPackage>true</M42BuildPackage>
```
Das Package wird ueber `M42SandboxedExtension.targets` gebaut. Die Paketversion wird automatisch aus der `AssemblyVersion` der gebauten WebApi-Assembly gelesen. In diesem Repo wird diese zentral in `SharedAssemblyInfo.cs` gepflegt.
Referenzen auf Matrix42-DLLs sollen gegen die 26.1 Libraries zeigen und normalerweise `Private=false` haben, damit keine unnoetigen Matrix42-Plattform-DLLs ins Paket kopiert werden.
Ein erfolgreicher Release-Build erzeugt:
Die Host-Konfig muss exakt zum Assembly-Namen passen:
```text
artifacts/<Configuration>/<PackageName> v<Version>/
artifacts/<Configuration>/<PackageName> v<Version>.zip
<AssemblyName>.dll.host.config
```
Builds signieren die DLLs nicht automatisch. Signieren ist optional und muss explizit aktiviert werden. Wenn `M42SignAssemblies=true` gesetzt ist, werden die DLLs im Package vor dem Package-Build per Authenticode signiert.
## Paketbau
Konfigurierbare MSBuild-Properties:
Das Paket wird ueber `M42SandboxedExtension.targets` gebaut.
Aktuelle Regeln in diesem Repo:
- `Debug` baut Debug-DLLs und ein Debug-Paket.
- `Release` baut ein unsigniertes Release-Paket.
- `Release_signed` baut ein Release-Paket und aktiviert `M42SignAssemblies=true`.
- Artefakte liegen getrennt nach Konfiguration unter `artifacts/<Configuration>/`.
- Die Package-Version wird aus der `AssemblyVersion` der gebauten WebApi-Assembly gelesen.
- `M42PackageVersion` wurde entfernt und soll nicht wieder eingefuehrt werden.
Die zentrale Version liegt in `SharedAssemblyInfo.cs`.
Beispiele:
```powershell
dotnet build "C:\Workspace\C4IT FASD\F4SD_M42WebApi\C4IT - F4SD - M42WebApi.sln" -c Debug
dotnet build "C:\Workspace\C4IT FASD\F4SD_M42WebApi\C4IT - F4SD - M42WebApi.sln" -c Release
dotnet build "C:\Workspace\C4IT FASD\F4SD_M42WebApi\C4IT - F4SD - M42WebApi.sln" -c Release_signed
```
Visual Studio:
- `Debug`: Debugging und Testpakete.
- `Release`: Release ohne Signierung.
- `Release_signed`: Release mit Signierung.
Signierbare MSBuild-Properties:
```powershell
/p:M42SignAssemblies=true
@@ -52,29 +89,32 @@ Konfigurierbare MSBuild-Properties:
/p:M42SignOptions="/a"
```
Build-Befehl:
## Package-Struktur
```powershell
dotnet build "C:\Workspace\C4IT FASD\F4SD_M42WebApi\C4IT - F4SD - M42WebApi.sln" -c Release
```
Das neue Paket basiert auf einem `PackageTemplate` mit:
Signierter Release-Build:
- `package.json`
- `install.xml`
- `install/...`
- `BasePackage/Assemblies` als Build-Ziel fuer Assemblies
```powershell
dotnet build "C:\Workspace\C4IT FASD\F4SD_M42WebApi\C4IT - F4SD - M42WebApi.sln" -c Release_signed
```
Beim Portieren eines Legacy-Pakets:
In Visual Studio kann oben in der Konfiguration `Release` fuer einen unsignierten Build oder `Release_signed` fuer einen signierten Build gewaehlt werden.
1. Altes Paket entpacken.
2. WebAPI-Service (`PLSLServiceTypeWebAPI`) und Operationen (`PLSLWebServiceOperation`) identifizieren.
3. Extension-/Assembly-ID beibehalten, wenn ein Update statt einer Neuinstallation gewollt ist.
4. Operation-IDs nur dann aendern, wenn bewusst neue Operationen entstehen sollen.
5. Obsolete oder entfernte Schema-Attribute aus 26.1 entfernen.
## Host-Konfig
Konkretes 26.1-Learning:
Die Host-Konfig muss exakt zum Assembly-Namen passen:
- `UsedInTypeSPSActivityTypeAlert` gibt es in 26.1 nicht mehr und muss aus dem Paket entfernt werden.
```text
C4ITF4SDM42WebApi.dll.host.config
```
## Host-Konfig und Module
Final bewaehrte Minimal-Konfig:
Mit so wenig Modulen wie moeglich starten. Jedes zusaetzliche Modul kann transitive Unity-Registrierungen erzwingen, die bereits beim Controller- oder Service-Aufbau scheitern.
Minimaler Startpunkt fuer einfache Endpoints:
```xml
<?xml version="1.0" encoding="utf-8" ?>
@@ -86,31 +126,35 @@ Final bewaehrte Minimal-Konfig:
</host>
```
Wichtig: Module nicht auf Vorrat laden. Jedes zusaetzliche Modul kann transitive Unity-Registrierungen erzwingen, die fuer den konkreten Webservice gar nicht benoetigt werden.
Der aktuelle Stand dieser Extension benoetigt fuer alle Funktionen mehr Module, insbesondere wegen Journal, Storage, Pandora, Teams Notification, ServiceConnection, Auth und Aurora Search. Aktuelle Host-Konfig:
Module duerfen nicht auf Vorrat geladen werden. Fuer Endpunkte, die Matrix42-Services nutzen, muessen die transitiven Abhaengigkeiten aber vollstaendig als Host-Module registriert werden. Fuer den finalen `IJournalService`-Pfad wurden unter anderem folgende Module benoetigt:
- `Matrix42.Pandora.Persistence`
- `Matrix42.Pandora.ServiceStore`
- `Matrix42.Pandora.BizLogic`
- `Matrix42.Pandora.Services`
- `Matrix42.MsTeamsNotification.BizLogic`
- `Matrix42.Integration.Aurora.General`
- `Matrix42.Integration.Aurora.Search.BizLogic`
- `Matrix42.ServiceManager.BizLogic`
- eigenes Webservice-Assembly als Host-Modul
Waehrend der Migration zeigten fehlende Module oder fehlende Sandbox-Host-Registrierungen unter anderem folgende Fehler:
```text
IEntityDataService is an interface and cannot be constructed
IUserProfileRepository is an interface and cannot be constructed
IApiExplorer is an interface and cannot be constructed
IComplianceRuleManager is an interface and cannot be constructed
IRequestPropertiesProvider is an interface and cannot be constructed
IExternalSearchService is an interface and cannot be constructed
```xml
<modules>
<module assembly="C4ITF4SDM42WebApi" />
<module assembly="Matrix42.DataLayer.Persistence" />
<module assembly="Matrix42.Services.WebApi" />
<module assembly="Matrix42.ServiceRepository.BizLogic" />
<module assembly="Matrix42.Pandora.ServiceStore" />
<module assembly="Matrix42.Pandora.Persistence" />
<module assembly="Matrix42.Pandora.BizLogic" />
<module assembly="Matrix42.Pandora.Services" />
<module assembly="Matrix42.Distributed.Redis.Cache" />
<module assembly="Matrix42.StorageService.BizLogic" />
<module assembly="Matrix42.MsTeamsNotification.BizLogic" />
<module assembly="Matrix42.ServiceConnection.Persistence" />
<module assembly="Matrix42.Auth.BizLogic" />
<module assembly="Matrix42.ServiceConnection.BizLogic" />
<module assembly="Matrix42.Integration.Aurora.General" />
<module assembly="Matrix42.Integration.Aurora.Search.BizLogic" />
<module assembly="update4u.SPS.ComplianceRules.BizLogic" />
<module assembly="update4u.SPS.Security" />
<module assembly="Matrix42.BizLogic.Journal" />
<module assembly="Matrix42.ServiceManager.BizLogic" />
</modules>
```
Regel: Wenn ein weiteres Interface nicht aufgeloest werden kann, nicht raten. In den Matrix42-DLLs nach dem Registrator/der Implementierung fuer genau dieses Interface suchen und nur das passende Modul laden.
## Controller-Konstruktion
Nicht so:
@@ -119,16 +163,17 @@ Nicht so:
public MyController(IEntityDataService entityDataService, IJournalService journalService, IPandoraUserProfile userProfile)
```
Diese direkte Konstruktor-Injection zwingt Matrix42/Unity, alle Services schon beim Erzeugen des Controllers aufzuloesen. Dadurch kann bereits `isAlive` scheitern, obwohl der Endpoint selbst keinen dieser Services nutzt.
Das zwingt Unity, alle Services schon beim Erzeugen des Controllers aufzuloesen. Dadurch kann bereits `isAlive` scheitern, obwohl der Endpoint selbst keinen dieser Services braucht.
Besser:
Bewaehrt:
```csharp
private readonly IDependencyResolver _resolver;
public MyController(IDependencyResolver resolver)
public MyController(IDependencyResolver resolver, IEnumerationProvider enumerationProvider)
{
_resolver = resolver ?? throw new ArgumentNullException(nameof(resolver));
_enumerationProvider = enumerationProvider ?? throw new ArgumentNullException(nameof(enumerationProvider));
}
private T GetRequiredService<T>() where T : class
@@ -141,16 +186,23 @@ private T GetRequiredService<T>() where T : class
}
```
Fachservices dann nur im jeweiligen Endpoint oder Helper lazy aufloesen.
Fachservices im jeweiligen Endpoint oder Helper lazy aufloesen.
## Dependency-Registrator
Die Extension kann eigene Sandbox-Registrierungen bereitstellen, wenn der Matrix42-Sandbox-Host eine Plattform-Instanz nicht selbst registriert.
Konkretes Learning:
- Fuer den Journal-Pfad fehlte `System.Web.Http.Description.IApiExplorer`.
- Die Extension registriert eine konkrete `ApiExplorer`-Instanz ueber `IDependencyRegistrator`.
- Das eigene Assembly muss dafuer als Host-Modul geladen werden.
Das ist kein Workaround im fachlichen Code, sondern eine Host-Registrierung fuer eine fehlende Infrastruktur-Dependency.
## WebAPI-Rueckgaben
Matrix42 serialisiert manche Rueckgabetypen anders als klassische ASP.NET Web API.
Bewaehrt:
- Datenendpoints geben direkt Nutzdaten zurueck, z. B. `Task<EntityEnumeration>` oder `Task<object>`.
- `isAlive` gibt `IHttpActionResult` mit `StatusCodeResult(HttpStatusCode.NoContent)` zurueck.
Matrix42 serialisiert `HttpResponseMessage` in dieser Runtime nicht wie klassische ASP.NET Web API, sondern als Nutzdatenobjekt.
Nicht fuer normale Datenendpoints verwenden:
@@ -159,21 +211,19 @@ Task<HttpResponseMessage>
HttpResponseExtensions.CreateResponse(...)
```
In dieser Runtime wurde ein `HttpResponseMessage` als JSON-Objekt serialisiert, z. B. mit `Version`, `Content`, `StatusCode`, `Headers`.
Nicht fuer `isAlive` verwenden:
```csharp
public void isAlive()
```
Das fuehrte zu:
Symptom:
```json
{"result":null,"parameters":{}}
{"Version":"1.1","Content":{...},"StatusCode":200}
```
Bewaehrter Healthcheck:
Bewaehrt:
- Datenendpoints geben direkte Nutzdaten zurueck, z. B. `Task<List<T>>`, `Task<object>` oder `Task<EntityEnumeration>`.
- Leere Listen duerfen nicht `null` sein.
- `isAlive` gibt `IHttpActionResult` mit `StatusCodeResult(HttpStatusCode.NoContent)` zurueck.
Healthcheck:
```csharp
[Route("isAlive"), HttpGet]
@@ -183,32 +233,94 @@ public IHttpActionResult isAlive()
}
```
## Pickups/Enumerations
Nicht verwenden:
`IEntityDataService.GetEnumeration(...)` ist bequem, zieht aber die Pandora-Service-Schicht herein. Das war in der Sandbox zu schwer und verursachte transitive Dependency-Probleme.
```csharp
public void isAlive()
```
Bewaehrt ist:
Symptom:
```json
{"result":null,"parameters":{}}
```
## Null-Rueckgaben
Matrix42/Pandora behandelt `null` als fehlerhafte Operation-Response.
Symptom:
```text
Method getTicketList returned null
```
Regel:
- Listenendpoints geben bei "nichts gefunden" `new List<T>()` zurueck.
- Objekte geben ein leeres DTO oder 204 zurueck, aber nicht unbewusst `null`.
- Strings koennen bei Bedarf `string.Empty` statt `null` liefern.
## Routen und Parameterbindung
Wichtiges spaetes Learning: Der Matrix42 `m42Services`-Gateway kann Query-Parameter auch dann an die Methode binden, wenn die Controller-Route path-basierte Platzhalter hat.
Beispiel im Code:
```csharp
[Route("getDirectLinkF4SD/{eoid}/{type}"), HttpGet]
public async Task<string> getDirectLinkF4SD(Guid eoid, string type)
```
Funktionierende Legacy-URL:
```text
/m42Services/api/c4itf4sdwebapi/getdirectlinkf4sd/?eoid=<guid>&type=user
```
Daraus folgt fuer diese Migration:
- Controller nicht doppeln.
- Keine Query-Helper einbauen.
- Kein `[FromUri]` als Rettungsversuch verwenden, wenn das Matrix42-Binding ohnehin funktioniert.
- Die Postman-Collection testet bewusst die alten Query-Routen, damit Client-Kompatibilitaet erhalten bleibt.
- `PLSLWebServiceOperation.RouteTemplate` darf path-basiert sein, die alten Query-Aufrufe muessen trotzdem getestet werden.
Betroffene alte Testformate:
```text
getTicketList?sid=...&hours=...&queueoption=...&queues=...
getDirectLinkCreateTicket?sid=...&assetname=...
getDirectLinkF4SD?eoid=...&type=...
```
## Pickups und Enumerations
`IEntityDataService.GetEnumeration(...)` ist bequem, zieht aber Pandora-Services herein. Das war fuer reine Pickups zu schwer.
Bewaehrt:
```csharp
Matrix42.Persistence.Contracts.IEnumerationProvider
```
Dieser Service wird ueber `Matrix42.DataLayer.Persistence` bereitgestellt und liefert eine `DataTable`. Wenn der alte API-Vertrag `EntityEnumeration` bleiben soll, muss die `DataTable` selbst gemappt werden.
Dieser Service kommt ueber `Matrix42.DataLayer.Persistence` und liefert eine `DataTable`. Wenn der alte API-Vertrag `EntityEnumeration` bleiben soll, muss die `DataTable` selbst gemappt werden.
Gepruefte Alternativen:
- `Matrix42.Pandora.Contracts.IEntityDataService`: liefert direkt `EntityEnumeration`, benoetigt aber Pandora-Module.
- `update4u.SPS.DataLayer.Contracts.IPickupDataService`: liefert ebenfalls nur `DataTable`, bringt gegenueber `IEnumerationProvider` keinen klaren Vorteil.
- `update4u.SPS.DataLayer.Contracts.IPickupDataService`: liefert ebenfalls `DataTable`, ohne klaren Vorteil gegenueber `IEnumerationProvider`.
Pragmatische Empfehlung:
Empfehlung:
- Fuer reine Pickup-Lesefunktionen `IEnumerationProvider` verwenden.
- Nur dann Pandora-Services laden, wenn es keine schlanke Alternative gibt.
- Route-Parameter defensiv behandeln. In dieser Migration kam der Pickup-Name einmal leer an, obwohl die URL ihn enthielt. Ein Fallback auf das letzte URL-Segment hat das stabilisiert.
- Pandora nur laden, wenn ein Endpoint es wirklich benoetigt.
## Aktueller Benutzer
`IPandoraUserProfile` nicht im Controller injizieren. Fuer `getMyRoleMemberships` reicht der Matrix42 Principal:
`IPandoraUserProfile` nicht im Controller injizieren.
Fuer `getMyRoleMemberships` reicht der Matrix42 Principal:
```csharp
var principal = Thread.CurrentPrincipal as IM42Principal;
@@ -219,52 +331,81 @@ var userId = principal?.InteractivePrincipal?.M42Identity?.UserFragmentID
Danach kann der vorhandene ASQL-/Helper-Code mit der `Guid` weiterarbeiten.
## Journal-Service
## Ticket-Historie und Journal
`IJournalService` ist der bevorzugte Pfad fuer die Ticket-Historie. In 26.1 haengt der konkrete `JournalService` transitiv an Teams Notification, Pandora Services und Aurora Search. Diese Abhaengigkeiten muessen im Host vollstaendig geladen werden.
Ziel: den Matrix42-Service nutzen, nicht eigene Journal-Logik nachbauen.
Status:
Finaler Ansatz:
- Ticket-Historie laeuft ueber `IJournalService`.
- Der Aufruf erfolgt per Reflection gegen die zur Laufzeit geladene `GetJournalList`-Signatur, damit 26.1 Patch-Level-Unterschiede keine direkte MethodRef brechen.
- Keine manuellen `JournalService`-Konstruktionen, Proxies, `JournalManager`-Fallbacks oder HTTP-Forwards verwenden.
- Wenn Unity ein weiteres Interface nicht aufloesen kann, zuerst in den Matrix42-DLLs nach einem `IDependencyRegistrator` fuer genau dieses Interface suchen und das zugehoerige BizLogic-/Services-Modul laden.
- `IJournalService` ueber den Matrix42-Resolver laden.
- Keine direkte Konstruktion von `JournalService`.
- Keine eigenen DispatchProxy-/NoOp-Services.
- Keine HTTP-Weiterleitung an interne Admin-APIs.
- Keine Storage-Fallback-Journal-Implementierung als finaler Pfad.
- `GetJournalList` per Reflection gegen die zur Laufzeit vorhandene Signatur aufrufen, weil sich die Signatur zwischen 26.1 Patch-Leveln unterscheiden kann.
## Typische Fehlersymptome und Ursache
```text
Cannot create instance of <Controller>: The current type, <Interface>, is an interface and cannot be constructed.
```
Meistens direkte Konstruktor-Injection oder ein zu breit geladenes Host-Modul.
```text
Could not load type 'System.Web.Routing.RouteTable'
```
Ein ungeeignetes altes `System.Web`-/WebApi-Modul wurde in der Sandbox aktiviert. Ursache entfernen, statt weitere Abhaengigkeiten darum herum zu laden.
Warum Reflection hier akzeptiert wurde:
- Der alte direkte Compile-Time-MethodRef brach mit `MissingMethodException`.
- Die geladene Runtime-DLL hatte eine andere `IJournalService.GetJournalList`-Signatur.
- Die Reflection sucht kompatible Journal-Reader-Methoden und liefert klare Diagnose, wenn keine passende Signatur existiert.
Typische Fehler auf dem Weg:
```text
Method not found: IJournalService.GetJournalList(...)
IJournalService could not be resolved
IExternalAuthService is an interface and cannot be constructed
IOAuth2AuthorizeService is an interface and cannot be constructed
IApiExplorer is an interface and cannot be constructed
IRequestPropertiesProvider is an interface and cannot be constructed
IExternalSearchService is an interface and cannot be constructed
```
Der Matrix42-Sandbox-Host stellt nicht automatisch dieselbe WebApi-Explorer-Instanz wie der normale WebApi-Host bereit. Fuer den finalen Journal-Pfad registriert die Extension eine konkrete `System.Web.Http.Description.IApiExplorer`-Instanz per eigenem `IDependencyRegistrator`.
Learning: Bei diesen Fehlern nicht weiter im Endpoint herumprobieren, sondern die fehlende Host-Registrierung bzw. das passende Matrix42-Modul identifizieren.
```json
{"Version":"1.1","Content":{...},"StatusCode":200}
## Overview-Endpoints
`getTicketOverviewCounts` liefert Counts fuer mehrere Keys.
`getTicketOverviewRelations` nimmt genau einen `key` und ein `count`.
Postman-Learning:
- `getTicketOverviewCounts personal` und `getTicketOverviewCounts role` leiten `scope`, `overviewKey` und `overviewRelationExpectedCount` ab.
- `getTicketOverviewRelations` nutzt diese Variablen.
- Der Relations-Test erwartet, dass `response.length` dem vorher abgeleiteten Count entspricht.
- Im normalen Collection-Lauf ueberschreibt `role` die Werte von `personal`, weil `role` nach `personal` ausgefuehrt wird.
## Direct Link
Fuer F4SD Direct Links ist der Typ in der alten Integration nicht der Matrix42 ActivityType, sondern der F4SD-Typ.
Postman setzt deshalb nach `getTicketList`:
```javascript
pm.collectionVariables.set("type", "ticket");
```
Ein `HttpResponseMessage` wurde als Nutzdatenobjekt serialisiert. Action-Signatur auf direkten Nutzdatentyp umstellen.
`objectType` bleibt separat auf `ticket.ActivityType`, falls der technische Matrix42-Typ fuer andere Tests gebraucht wird.
```json
{"result":null,"parameters":{}}
```
## Postman-Collection
Ein `void`-Endpoint wurde als Matrix42-Result ohne Nutzdaten serialisiert. Fuer echten NoContent `StatusCodeResult(HttpStatusCode.NoContent)` verwenden.
Die Collection ist Teil der Migration und Regression.
Regeln:
- Basic Auth ueber Variablen `basicUsername` und `basicPassword`.
- `baseUrl` enthaelt `/m42Services`.
- Legacy-Query-Routen testen, nicht nur neue path-basierte Formen.
- `getTicketList` zieht `eoid` und `ticketObjectId` aus `TicketObjectId`.
- `type` fuer Direct Link bleibt `ticket`.
- `isAlive` erwartet 204 und keinen Body.
- Allgemeiner Test erkennt versehentlich serialisierte `HttpResponseMessage`-Objekte.
## Smoke-Test-Reihenfolge
Nach jeder Paketinstallation in Matrix42:
Nach jeder Paketinstallation:
1. `GET /m42Services/api/<prefix>/isalive`
Erwartung: HTTP 204 No Content.
@@ -272,26 +413,89 @@ Nach jeder Paketinstallation in Matrix42:
Erwartung: JSON-Nutzdaten, keine `HttpResponseMessage`-Huelle.
3. `GET /m42Services/api/<prefix>/getMyRoleMemberships`
Erwartung: aktueller Benutzer und Rollen, kein `IPandoraUserProfile`-Fehler.
4. Komplexere Ticket-/Overview-Endpoints.
5. Journal-/History-Endpoints separat pruefen, weil hier zusaetzliche Services benoetigt werden koennen.
4. `GET /m42Services/api/<prefix>/getTicketList?...`
Erwartung: leere Liste oder Tickets, aber kein `returned null`.
5. Direct Links mit Legacy-Query-Routen.
6. Overview Counts und Relations.
7. Journal-/History-Endpoints zuletzt, weil hier die meisten Matrix42-Services transitiv benoetigt werden.
## Typische Fehlersymptome
```text
Cannot create instance of <Controller>: The current type, <Interface>, is an interface and cannot be constructed.
```
Meist direkte Konstruktor-Injection oder fehlendes Host-Modul.
```text
Could not load type 'System.Web.Routing.RouteTable'
```
Ungeeignetes altes `System.Web`-/WebApi-Modul in der Sandbox. Ursache entfernen, nicht weitere Alt-Abhaengigkeiten nachladen.
```text
IApiExplorer is an interface and cannot be constructed
```
Sandbox-Host stellt diese WebApi-Explorer-Instanz nicht automatisch bereit. Ueber eigenen `IDependencyRegistrator` registrieren.
```json
{"Version":"1.1","Content":{...},"StatusCode":200}
```
Ein `HttpResponseMessage` wurde als DTO serialisiert. Rueckgabe auf direkten Nutzdatentyp umstellen.
```json
{"result":null,"parameters":{}}
```
Void-Endpoint oder falsch behandelte leere Rueckgabe. Fuer NoContent `StatusCodeResult(HttpStatusCode.NoContent)` nutzen.
```text
Method <name> returned null
```
Endpoint gibt `null` zurueck. Leeres DTO oder leere Liste zurueckgeben.
## Verworfene Zwischenansaetze
Diese Ansaetze haben nicht nachhaltig geholfen und sollen nicht erneut aufgebaut werden:
- Matrix42-Fachinterfaces direkt im Controller-Konstruktor injizieren.
- Immer mehr Module auf Vorrat laden, ohne die konkrete fehlende Registrierung zu kennen.
- `HttpResponseMessage` als Datenantwort verwenden.
- Query-Parameter per eigenem Helper aus `RequestUri` lesen.
- `[FromUri]` pauschal an alle GET-Parameter setzen.
- `JournalService` direkt konstruieren.
- NoOp-/Proxy-Abhaengigkeiten fuer Journal-Services erzeugen.
- Journal-Historie aus unvollstaendigen Kommentarfeldern nachbauen.
- Interne Matrix42 Admin-Webservices als finalen Journal-Pfad weiterleiten.
## Migrationsablauf fuer weitere Extensions
1. Alten Package-Inhalt entpacken und Assembly-/Extension-ID identifizieren.
2. Neues 26.1-Projekt ueber Scaffolder/Beispielstruktur anlegen oder bestehendes Projekt angleichen.
3. `Matrix42.WebApi.Contracts` und `Matrix42.Hosting.Contracts` referenzieren.
4. Controller auf `IDependencyResolver` umstellen.
5. Direkte Konstruktor-Injection von Matrix42-Fachinterfaces entfernen.
6. Host-Konfig mit minimalen Modulen starten.
7. Rueckgaben pruefen: direkte Nutzdaten statt `HttpResponseMessage`, `StatusCodeResult` fuer 204.
8. Package-Build ueber MSBuild automatisieren.
9. Paket installieren und Smoke-Tests ausfuehren.
10. Fehlende Services einzeln und begruendet nachladen, nie ganze Pandora-/ServiceManager-Stacks auf Vorrat.
1. Ziel-Commit der Legacy-Funktionalitaet festlegen.
2. Altes Paket entpacken und IDs dokumentieren.
3. Herstellerbeispiel/Scaffolder-Struktur als 26.1-Referenz verwenden.
4. Projekt auf .NET 8 und `Matrix42.WebApi.Contracts.ApiController` umstellen.
5. Controller-Konstruktor auf minimale Infrastruktur-Services reduzieren.
6. Host-Konfig minimal starten.
7. Package-Build in MSBuild integrieren.
8. AssemblyVersion als einzige Package-Versionsquelle verwenden.
9. WebAPI-Rueckgaben auf direkte DTOs/Listen umstellen.
10. `isAlive` auf echten 204 umstellen.
11. Pickups zuerst ueber schlanke Services loesen.
12. Komplexe Matrix42-Services erst bei Bedarf laden.
13. Bei Unity-Fehlern konkrete Implementierung/Registrator suchen.
14. Postman-Collection fuer alte Client-Routen aufbauen.
15. Paket installieren, Service synchronisieren und Smoke-Tests ausfuehren.
16. Erst nach erfolgreicher Kompatibilitaet fachliche Weiterentwicklungen einbringen.
## Git-/Build-Hinweise in diesem Repo
## Git- und Datei-Hinweise
- Vor Aenderungen `git status` pruefen.
- Geaenderte Textdateien mit CRLF speichern.
- Nach Aenderungen Release-Build ausfuehren.
- Danach committen und pushen.
- Unrelated/untracked Dateien nicht mitcommitten.
- Textdateien in diesem Repo mit CRLF speichern.
- `.dat`-Dateien behalten ihren UTF-8-BOM.
- Controller-/JSON-Dateien ohne unnoetigen BOM lassen.
- Debug-Build fuer Debugging, Release/Release_signed fuer Auslieferung.
- Postman-Collection nach JSON-Aenderungen immer parsen/validieren.